For me, sound is the most important thing. I feel that I'm subordinate to it. I feel that I listen to my sounds and I do what they tell me, but not what I could tell them. Because I owe my life to these sounds; they gave me a life."
Morton Feldman

Bewegende Klänge an erstaunlichen Orten. Neue Reihe für Kammermusik und Mehr in Bern

Wer wir sind

Martina Albisetti
Initiantin, Künstlerische Leiterin und Geigerin



Maria Albisetti 
Künstlerische Leiterin, Cellistin, Cellolehrerin



Christina Herzog 
Schreiberin und Administratorin, Theologin



Was wir tun

Die Klang-Galerie wurde Ende 2019 gegründet.

Mit unserer Konzertreihe lassen wir eine stimmige und überraschende Auswahl von Werken durch eine lebendige und innige  Musikalität der ausführenden BerufsmusikerInnen/KünstlerInnen erklingen. Die besondere Beziehung zwischen InterpretInnen und Werk soll hör- und sichtbar werden.

Zuhören ist in unserem Verständnis primär mit Offenheit, Neugier und Sensibilität verbunden. Unsere HörerInnen sollen sich als unmittelbare TeilnehmerInnen und MitgestalterInnen erleben. Wir wollen ihnen ein vielseitiges und intensives Erlebnis in einem kleinen, vielleicht auch unüblichen Rahmen ermöglichen.

Das Ineinander von Klang, Raum und Thema ist Teil unserer Idee. Die Konzerte können an erstaunlichen Orten oder in weiter gefassten Kontexten stattfinden. Die Musik steht im Zentrum, verbindet sich aber auch einmal mit weiteren Kunstformen wie Tanz, Literatur, Film, mit Wissenschaften wie Astrologie, Medizin, Philosophie, Architektur oder mit Religion.

MusikerInnen

Sofia Suldina Violine

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Die aus der Ukraine stammende Geigerin Sofia Suldina bekam ihre erste Ausbildung in Kiew bei Marianna Reznik und Ludmila Owtcharenko. Bereits während des Studiums arbeitete sie u. a. mit Komponisten wie Valentin Silvestrov oder Sergej Pilyutikov zusammen und brachte mehrere Werke zur Uraufführung. Um sich künstlerisch weiterzuentwickeln, trat sie im Frühjahr 2012 in die Klasse von Sebastian Hamann an der Hochschule Luzern ein, wo sie im Januar 2015 ihren Master machte. Seither vertieft sie ihre Ausbildung im Luzerner Masterstudiengang „Interpretation of Contemporary Music“. Sie ist Konzertmeisterin der Jungen Philharmonie Zentralschweiz, des Orchesters der Hochschule. Im September 2015 gewann Sofia Suldina als Soloviolinistin den Ersten Preis beim Concours Nicati, dem bedeutendsten Interpretationswettbewerb für zeitgenössische Musik in der Schweiz.

2015 wurde sie zum Buenos Aires International Theater Festival eingeladen, um das von Oscar Bianchi und Constanza Macras entwickelte Tanztheater The Past zur Aufführung zu bringen. Als Kammermusikerin und Solistin tritt Sofia Suldina überdies regelmässig bei Festivals und mit unterschiedlichen Projekten in der Schweiz, aber auch in anderen europäischen Ländern und in Südamerika auf. So wirkte sie 2013 z.B. bei AnsichteneinerReise mit, einer Produktion des Luzerner Theaters zum Mythos der Odyssee, 2013 und 2014 war sie bei LUCERNE FESTIVAL in Portraitkonzerten für Chaya Czernowin und Unsuk Chin zu erleben, und im Januar 2014 gastierte sie mit dem Ensemble Nostri Temporis beim Festival ensembl[:E:]uropa in Köln. Seit 2016 ist sie Stipendiatin der Fondation Irène Dénéréaz und der Fondation Nicati-de Luze. 



Luis Alfredo Montes Meneses Violine

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Luis Alfredo Montes Meneses wurde 1987 in Cumaná, Venezuela geboren.
2004 gewann er den Dritten Preis des „Juan Bautista Plaza“ Violinwettbewerbs in Caracas. Seine musikalische Ausbildung und seine Tätigkeit als Mitglied verschiedener Streichquartetts führten ihn nach Caracas, Basel, Bern, und Frankfurt a.M., wo er bei Günther Pichler, Ferenc Rados, Rainer Schmidt, Corina Belcea, Petra Müllejans, Felix Lindenmaier und Claudio Martinez Mehner studierte.
Als Mitglied des Bolívar Youth Orquestra arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Claudio Abbado, Sir Simon Rattle oder Nikolaus Harnoncourt.

Martina Albisetti Violine

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Die Geigerin Martina Albisetti wurde 1974 in Bern geboren.
Ihr musikalisches Schaffen umfasst Musik des Frühbarock bis hin zu der zeitgenössischen Musik und zeichnet sich aus durch klangliche Vielfalt und Flexibilität.
Ihre Konzerttätigkeit in verschiedensten Formationen und Kontexten, wie z.B. im Bereich Musik und Theater, führt sie sowohl in der ganzen Schweiz wie auch im Ausland aus.
Als Mitglied der basel sinfonietta, welche in ihrer Programmation einen deutlichen Schwerpunkt mit der zeitgenössischen Musik setzt, nimmt die „Musik am Puls der Zeit“ für sie einen wesentlichen Raum ein.
Sie absolvierte ihre Ausbildung am Conservatoire de La Chaux-de-Fonds bei
Alexandru Gavrilovici, erweiterte und vertiefte sie bei Melos Quartett,
Marianne Aeschbacher, Christine Ragaz, Angela Schwarz sowie Enrico Gatti und Claudia Combs.

Gabrielle Brunner Violine

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Gabrielle Brunner ist im In- und Ausland sowohl als Geigerin als auch als Komponistin tätig. Sie wuchs in einer Schweizer Musikerfamilie in München auf und wurde früh durch ihren Vater, den Klarinettisten Edurard Brunner, besonders mit der zeitgenössischen klassischen Musik vertraut. Bis zum Abitur war sie Schülerin der Geigerin Ana Chumachenko. Nach dem Solistendiplom bei Eva Zurbrügg in Bern besuchte sie die Meisterklasse von Prof. Igor Ozim. Studien bei György Kurtag und unzählige Ur- und Erstaufführungen bildeten den Grundstein für den späteren kompositorischen Weg, der mit dem Studium für Komposition bei Daniel Glaus 2007 seinen Anfang nahm. Hieraus erwuchsen Auftragskompositionen von Ensemble Proton, LUCERNE FESTIVAL, Kammerorchester Bern, Kirche Pilgerweg Bielersee, Musikfestival Bern u.a.

 Anna Spina Viola

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Die innovative, vielseitige Bratschistin Anna Spina wurde 1971 in Bern geboren. Ihre Projekte wurden u.a. von Pro Helvetia Schweiz und mit einem Anerkennungspreis des Kantons Bern prämiert.
Neben klassischen Kompositionen umfasst ihr Repertoire unzählige eigens für sie komponierte Werke. Solistische Auftritte hatte sie u.a. am LUCERNE FESTIVAL, am Teatro Real Madrid, an der Alten Oper Frankfurt, bei März-Musik Berlin und bei Wien Modern. Als Gastmusikerin spielt Anna Spina in diversen Ensembles u.a. im Collegium Novum Zürich, Contrechamps Genf und dem Karos-Quartett Berlin.

Anna Spina ist Gastdozentin an verschiedenen Musikhochschulen, u.a. UDK Berlin und führt eine Violaklasse am Konservatorium Bern.
Anna Spina studierte Violine und Viola an den Musikhochschulen Bern und Zürich und besuchte als Bratschistin Masterclasses u.a. bei Prof. Garth Knox, Prof. Jean Sulem und bei Prof. Barbara Maurer. Später erarbeitete sie sich das Repertoire des

instrumentalen Theaters beim griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis an der Hochschule der Künste Bern. 2012-2013 absolvierte sie ein CAS-Studium HKB (Kernfach Viola) bei Prof. Patrick Jüdt, bei dem sie bis heute ihr Studium privat fortführt. Mehrere CD Veröffentlichungen sind unter dem Label NEOS erschienen.

Charlotte Zehnder Viola

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Die Bratschistin Charlotte Zehnder studierte bei Ulrich Lehmann in Bern und bei Emanuel Hurwitz in London. Ihr geigerisches Interesse liegt vor allem bei der Kammermusik, die sie in verschiedenen Ensembles pflegt. Sie konzertiert zudem regelmässig in kleineren Orchesterformationen und unterrichtet Violine, Viola und Kammermusik am Konservatorium Bern.

Maria Albisetti Violoncello

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Maria Albisetti, geboren 1972 in Bern, studierte Cello in Bern, Schaffhausen und Basel.
Sie unterrichtet als Lehrerin an der Musikschule Worblental/Kiesental.
Ihr Repertoire reicht von Werken des Barock bis zu Kompositionen der Moderne, das sie sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Orchester- und Kammermusikformationen pflegt. Unterrichtet wurde sie von Patrick Demenga, Peter Hörr, Angela Schwarz. Meisterkurse mit dem Melos Streichquartett und bei Marçal Cervera in Barcelona; ein weiterführendes Studium für Barockcello bei Bernhard Maurer und Christoph Coin an der Scuola Cantorum in Basel spannte den Bogen zur historischen Aufführungspraxis.

Estelle Costanzo , Harfe

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